vnc over ssh

Eine wunderbare Möglichkeit, seinen Zweit (oder Dritt- oder Viert-) Rechner zu bedienen, ohne dabei an Bequemlichkeit des Sofas und des warmen Gefühls seines Laptops auf dem Schoß einzubüßen, ist die Remote-Verwaltung via VNC. Im heimischen LAN, um die enormen Distanzen von Sofa und Schreibtisch zu überbrücken, mag das sicher genug sein. Um jedoch von der Arbeit ein paar Daten zu manipulieren oder auf die Schnelle ein paar Einstellungen am heimischen Server vorzunehmen, ist es ratsam, gerade von fremden Netzwerken aus, eine sichere Verbindung mittes eines Tunnels herzustellen. Da mancher Admin so den lieben langen  Tag nichts anderes zu tun hat, als den Traffic der Netzwerk-Benutzer mitzuschneiden und hier und da mal ein bisschen zu manipulieren, bietet sich das Secure Socket Layer – Verfahren mit entsprechender Tunnelung an.

Zwar haben wir etwas ähnliches schon einmal im OSZ gemacht, trotzdem hab ich ein bisschen gebraucht, mich wieder durch die Einstellungen im SSL-Client putty bezüglich des Tunnelings zu  graben. Demnächst werde ich wohl mal ein kleines Tutorial schreiben, mehr für mich, als für die Nachwelt, von denen die Hälfte sagen wird „Ach, das ist doch Kinderkram“ und die andere Hälfte „Brauch ich nicht!“. Aber nicht heute, denn es ist kurz nach 9 und damit Zeit fürs Abendbrot. Mahlzeit…

RIP und IGRP

Jetzt gehts langsam aber sicher in die Endrunde bis zu meiner CCNA-Abschussprüfung. Seit Dienstag abend hab ich das Handbuch zur Vorbereitung von 3 und 4 gelesen und die Übungsaufgaben mit knapp 87% bestanden. Ich hoffe nur, dass mein Ressort-Betreuer am Montag wieder zur Arbeit kommt, damit ich das mit dem Urlaub für diesen Test noch klären kann. Dann meld ich mich via Vue.com beim SPC Berlin GmbH zur Prüfung an und kann mich glücklich schätzen, den Voucher gemacht zu haben, sodass ich jetzt 52% beim Abschlusstest sparen kann. 150 Euro wären ganz schön happig. Und da mein Cisco-Instruktor meinte, dass beim ersten Mal die wenigsten bestehen, werde ich auf alle Fälle Routing-Protokolle, VTP und DLCI/LMI bis zum Abwinken lernen. Administrative Distanzen und default-Werte für Flush- und Hold-Down-Timer sind momentan noch mein Haupt-Thema und dann werden wir mal schauen, was einschlägige Foren zur CCNA-Abschlussprüfung prophezeien.

Referenzen

Zitat aus meinem tollen Buch :
„Dieses Programm läßt sich nicht mit dem Borland-Compiler kompilieren, sondern nur mit Microsoft-Compilern. Allerdings sei angemerkt, daß es sich nicht gerade um guten Programmierstil handelt.“

Nachdem mir nun wieder der Kopf qualmt, werde ich nochmal ganz intensiv an die Ausschweifungen zum Thema C++-Referenzen erinnern. Pointer mögen ja flexibel sein und auch Null-Return fähig sein, aber wenn ich doch Referenzen wesentlich einfacher implementieren kann, gewöhne ich mir doch lieber gleich einen sauberen Programmierstil an. Wahrscheinlich ist deshalb jede Sprache einzigartig…weil sich immer wieder Leute daran machen und versuchen, etwas besser zu machen, indem sie es einfach anders machen. Dabei muss ich immer daran denken, was mein früherer Klassenlehrer am OSZ meinte : „Kannst du eine Sprache, kannst du sie alle.“ Und immerhin behauptet er (was ich ihm durchaus glaube) 27 Programmiersprachen gelernt und angewendet zu haben. Ich glaube, er hat damit gar nicht so unrecht…Ich hoffe, dass er nicht unrecht hat, denn sobald ich mich in C++ eingefuxt habe, werde ich mich mal von der anderen Seite an VB ranwagen. Mal schauen.

Pointer und Heap

Heute hab ich mich das erste Mal an Pointer in C++ rangewagt. Langsam verstehe ich, dass Programmieren mehr heißt, als Schleifen und Deklarationen zu verstehen. Speicherbereiche wie Heap oder Stack gehören genauso dazu und wenn ich das erstmal durchschaut habe, gehts an die Referenzierung. Also ich kann jedem nur das „Markt und Technik“-Buch von C++ in 21 Tagen empfehlen. Zwar sind die ersten 3 bis 4 Kapitel Urschleim, aber zur Wiederholung ganz brauchbar. Und vor allem wird das meiste Schritt für Schritt erläutert.

Erster Eintrag

Nach langem Hin und Her habe ich mich nun doch noch entschlossen, ein privates Weblog aufzusetzen, auch wenn ich persönlich der Meinung bin, dass mein Leben langweilig genug für eine einzelne Person ist. Aber in Zeiten von Web 2.0 wird eine Selbstdarstellung zum Standart, genau wie eine Mitgliedschaft im StudiVZ