Lauf Muli, lauf!


Quelle : http://www.mulesoft.org

Ich bin auf der Suche nach einem gut dokumentierten und vielseitigen ESB; und nach ein paar Enttäuschungen durch OpenESB (dank der Sun-Übernahme durch Oracle sind viele der Dokumente im Wiki irgendwo im Daten-Nirvana gelandet) und Apaches ServiceMix (Wie kann man eine Version 4.3 releasen und die Tutorials bei Version 3.3 aufhören lassen?) bin ich auch wie viele andere bei Mule gelandet. Gute Doku, aktuelle Einsteiger-Tutorials und eine (bisher noch) nachvollziehbare Logik. Und hier gibt es außerdem einen ausführlichen und ganz brauchbaren Vergleich, der viele meiner Beobachtungen bestätigte.

Die Standalone-Variante lässt sich schnell herunterladen, Umgebungsvariablen werden nicht gebraucht und mit bin\mule.bat fährt der ESB auch schon hoch. So weit so gut. Und dank eines eigens für Mule entwickelten Eclipse-Plugins steht auch der Support durch meine IDE der Wahl.

Eines der ersten einfachen Beispiele ist die Erstellung eines file-inbound-endpoints

die mule-config.xml unter /src/main/app sieht demnach so aus :





        

	

	
		
			
		
	


Die file:connector dienen hierbei als Templates, auf die im inbound bzw. outbound-endpoint refernziert wird. Es gibt in diesem Mini-Beispiel nur einen Workflow, in dem zwei Endpunkte spezifiziert werden: Ein Inbound-Endpoint, der auf „input“ referenziert wird und alle 1000ms im angegebenen Pfad nach Neuigkeiten polled. Der Outbound-Endpoint wird auf „output“ referenziert und schreibt (deshalb OUTbound) in den gegebenen Pfad.
Und im Eclipse via Rechtsklick -> Run As -> Mule Server startet das Maultier dann auch durch und jede Datei, die man nach D:/temp/inbox schiebt, taucht wie durch Zauberhand in D:/temp/outbox wieder auf. Et voila!